Boxercup
Racing with friends
Unsere Rennsportaktivitäten haben recht spät begonnen. Gut - als 20-Jährige Heissblüter sind wir manchmal mit japanischen Geschossen um den Salzburgring geeiert und haben uns wie Toni Mang selbst gefühlt. Den grösseren sportlichen Erfolg konnten und wollten wir seinerzeit nicht erzielen. Zu stark wäre der kleine Geldbeutel strapaziert worden.
Ein Besuch im Jahr 2004 beim Biketoberfest in Oschersleben lies so etwas wie Lust am Rennen fahren hochkommen. 2005 dann der erste Ausflug nach langer Zeit auf dem Lausitzring, verbunden mit der Feststellung gar nicht mal so langsam zu sein.
2006 wurde dann zum Spass an der Rennserie “Boxer Battle” die Saison gebucht und durchgefahren. Mit der Überraschung mit unserer BMW R1150GS die Streetwertung souverän zu gewinnen und letztlich auch den Gesamtsaisonsieg einzufahren.
Als Randy Mamola mit einer BMW R1100S um Bestzeiten fuhr, staunte die Welt nicht schlecht, dass man mit einem Boxer auf die Rennstrecke gehen kann. Die Zeiten von damals sind heute bereits Geschichte. Unsere Fahrer im Speed.to Boxercup sind zwar mit anderen Material unterwegs, wie HP2 Sport oder R1200S, aber sind an den Zeiten absolut dran.
Nachdem BMW den Boxercup einstellte, machten sich einige Profis daran, diese Veranstaltung in den privaten Bereich zu verlegen. Also Boxertreiber privater Natur auf die Rennstrecke zu bringen. Wirklich gelungen ist dies aber kaum. Auch heute noch wird der Name Boxercup, aus unserer Sicht, meist missbraucht und Veranstaltungen mit diesem Wort "gesegnet", welche im Schnitt 6-10 Boxer im Sushifeld mitfahren lassen. Das ist kein Boxercup, sondern eben Rennveranstaltungen mit gemischten, privaten Teilnehmern, in einem gemischten Starterfeld aller Marken und Klassen. Derartige Veranstaltungen haben für Ihre Fahrer und Teilnehmer klar eine Berechtigung. Das sind Renntrainings, meist sehr gut organisiert und ein guter Enstieg in die Droge Rennstrecke.
Boxercup ist aber ein großer Name. So wie Bundesliga oder MotoGP. An einen guten Boxercup stellen wir einen hohen Anspruch im Bezug auf Qualität und Quantität des Feldes ...

Einer hat es dann doch geschaft. Und das ist kein Profi in Sachen Motorrad, sondern der Apple Dealer aus Salzburg. Johannes "Tschortschi" Wilhelmstätter ist der Kuhzusammentreiber. Hans schafft es nicht nur viele Boxertreiber in den Speed.to Boxercup zu locken. Nein - er holt auch noch zum Leidwesen immer wieder schnelle Fahrer in den Cup.
Trotzdem oder gerade deshalb - keine Serie macht soviel Spaß und keine Serie fordert Mensch und Maschine derart. Bei keiner Serie wird wohl soviel gelacht, soviel gegessen und gefeiert und trotzdem am schnellsten Motorrad gefahren. Und bei keiner anderen Serie sind es immer um/über 25 Boxerteiber am Start.
Alle Informationen zum Boxercup erhalten Sie unter www.bmwboxercup.de
M TEC HP2 Sport
Rennerfolge
2006 BoxerBattle Jahressieger Wertung Street, Fahrer Michael Mühlmann
2006 Jahresgesamtwertung Sieger aller Klassen Boxer Battle, Fahrer Michael Mühlmann
2007 Keine Rennteilnahme
2008 Boxercup Jahreswertung Platz 3 Klasse 1200 ccm, Fahrer Michael Mühlmann
2008 Boxercup Jahreswertung Platz 5 Klasse 1100 ccm, Fahrer Robert Liebfart
2009 Boxercup Jahreswertung Platz 15 Königsklasse, Fahrer Michael Mühlmann
2009 Boxercup Teamjahreswertung Platz 5, Fahrer Michael Mühlmann, Lutz Heckel, Robert Liebfart
Bull Racing Team
2010 Boxercup Jahreswertung Platz 9 Königsklasse, Fahrer Michael Mühlmann
2010 Boxercup Teamjahreswertung Platz 3, Fahrer Michael Mühlmann, Kai Uwe Lenz, Robert Liebfart
Bull Racing Team
2011 Boxercup Teamjahreswertung Platz 1 Bull Racing Team, Fahrer Michael Mühlmann, Kai Uwe Lenz, Robert Liebfart
2011 Boxercup Fahrerjahreswertung Platz 1 Fahrer Kai Uwe Lenz, Platz 6 Fahrer Michael Mühlmann, Platz 7 Fahrer Robert Liebfart
2011 Boxercup Teamwertung GEC Langstrecke Brünn Platz 2 Bull Racing Team, Fahrer Michael Mühlmann, Bruno Matias (Ersatzfahrer aus München), Robert Liebfart
